Aktuelles

Neues Presbyterium im Amt

Der für diesen Sonntag, 29. März 2020 geplante Einführungsgottesdienst für das neugewählte Presbyterium kann wegen des Corona-Virus nicht stattfinden. Damit das neue Presbyterium seine Arbeit dennoch aufnehmen kann, hat die Landeskirche eine Ausnahmemöglichkeit geschaffen.

Der Wahlausschuss des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel hat die Verpflichtung zur Einführung in einem Gottesdienst (§ 27 PWG) bis auf weiteres ausgesetzt. Die neu- und wiedergewählten Presbyteriumsmitglieder haben ihr Amtsgelübde schriftlich abgelegt und gelten somit ab Sonntag, 29. März 2020 als eingeführt.

Die offizielle Einführung im Gottesdienst holen wir nach, sobald wir wieder regelmäßige Gottesdienste feiern können.

Kathrin Müller, Presbyteriumsvorsitzende

Angebote in Zeiten der Corona-Krise

 

Sonntag Judika, 29.3. 2020

Gedanken zu Hebräer 13,12-14

von Pfarrerin Kathrin Müller

 Liebe Gemeinde,

 

es ist der zweite Sonntag, an dem wir zwar miteinander, aber nicht gemeinsam Gottesdienst feiern können. Miteinander sind wir verbunden, wenn wir in unseren Wohnungen zur gewohnten Gottesdienstzeit eine Kerze anzünden, ein Vaterunser beten, vielleicht diese Andachtsworte lesen oder eine Liedstrophe singen. Aber wir können das nicht gemeinsam tun. Denn noch immer gilt das Kontaktverbot, dürfen sich nicht mehr als zwei Menschen treffen, es sei denn sie wohnen zusammen, oder befinden sich auf der Arbeit. Und wir wissen und ahnen: das wird noch eine ganze Weile so weitergehen müssen. Denn das Virus ist im Rhein-Sieg-Kreis und in Wachtberg angekommen.

 

Wenn ich in diesen besonderen Zeiten auf die sonntäglichen Predigttexte schaue, so öffnen sich mir ganz neue Blickwinkel. Irgendwie scheinen sie in diesem Jahr und in dieser besonderen Situation ganz besonders gut zu passen, zum Teil gerade, weil sie auf den ersten Blick so gar nicht recht zu passen scheinen. So ist es auch mit dem Text für den Sonntag Judika aus dem Hebräerbrief.

 

Jesus hat, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,12-14)

 

Ein Aufruf nach draußen zu gehen, er klingt merkwürdig in diesen Zeiten von Kontaktsperre, Homeoffice und Abstandsgebot. Ja, ich würde so gerne hinausgehen. Hingehen zu den Menschen, zu „meinen“ Gemeindegliedern. Zu denen, die ich sonst sonntags im Gottesdienst, mittwochs im Seniorenkreis, dienstags im Konfirmandenkurs oder in der KiTa sehe. Ich möchte trösten, segnen, da sein. Aber es geht nicht, sagt die Vernunft. Es ist besser die Kirchen und Gemeindehäuser zu schließen, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Zuhause zu bleiben um andere zu schützen - auch und gerade die, die nicht zuhause bleiben können, sondern rausgehen müssen um das bisschen Leben aufrecht zu erhalten. Verkäuferinnen, Polizisten, Apothekerinnen und Pflegekräfte, Ärztinnen und LKW-Fahrer, Lehrer und Erzieherinnen in Notgruppen… die Liste ist lang. Länger als man meinen mag....

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EinkaufsHilfe Projekt

Die Jugendleiter Frau Schnober und Herr Fongern bauen gemeinsam mit jugendlichen Ehrenamtlern das Projekt EinkaufsHilfe auf. Wenn Sie Lebensmittel benötigen, rufen Sie einfach unter der Mobilfunknummer 0162-70 75 203 an.
Montag, Mittwoch und Freitag – jeweils zwischen 10:00h und 12:00h. Bis 18:00h soll die Ware vor Ihrer Tür stehen. Die Bestellung und die Lieferung werden telefonisch abgesprochen. Die Bezahlung erfolgt durch Austausch vor der Tür.
Rufen Sie an und dann werden wir gerne helfen!

Wir sprechen unsere und Ihre Sorgen und Bitten in Gottes Ohr.

Auch wenn wir zur Zeit nicht miteinander in unserer Kirche und unseren Gemeindehäusern Gottesdienst feiern können, so wollen wir doch miteinander im Gebet verbunden bleiben.

Sonntags zu den gewohnten Gottesdienstzeiten um 9:30 Uhr und 11:00 Uhr sind Sie alle eingeladen, zu Hause eine Kerze anzuzünden, ein Vaterunser zu sprechen, vielleicht eine Liedstrophe zu singen.

Pfarrerin Müller und Pfarrer Schmitz-Valadier werden jeweils in den Kirchen stellvertretend Ihre Bitten vor Gott bringen.

Unter der Mailadresse gebetsanliegen@wachtberg-evangelisch.de können Sie uns Ihre Gebete zusenden. Ob ausformuliertes Gebet, Satzfragment oder nur ein Name - alles legen wir Gott ans Herz! Gerne können Sie Ihr Gebetsanliegen auch bei Pfarrerin Müller oder Pfarrer Schmitz-Valadier in den Briefkasten werfen, per Post schicken oder am Telefon (Pfarrerin Müller: 32 56 77 / Pfarrer Schmitz-Valadier 34 73 82) weitergeben.

„Alle Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ (1. Petr 5,7)

 

 

 

Am Sonntag wurden Ihre Gebetsanliegen in der Gnadenkirche (Bild) und im Gemeindehaus Niederbachem vor Gott gebracht!

Immer nur im Jetzt – immer nur im Netz

Tägliche Gedanken über den Weg Jesu
von Pfarrer Günter Schmitz-Valadier

 

Diese Reihe, liebe Gemeinde, soll ein Baustein sein, wie wir momentan auch ohne Gottesdienste geistlich in Verbindung bleiben können. Dazu möchte ich meine Gedanken einfach ein wenig fließen lassen und gehe mit Ihnen durch das Markusevangelium, das älteste der vier, … soweit wir kommen …

Lesen Sie weiter unter Biblische Gedanken zum Tag

Das Presbyterium informiert:

  • Alle Gebäude der Kirchengemeinde (Gnadenkirche, Gemeindehäuser, Kindergarten) bleiben bis vorerst zum 19. April 2020 geschlossen.
  • Alle Gruppen und Kreise fallen aus.
  • Es finden keine Gottesdienste statt.
  • Trauerfeiern und Beisetzungen werden direkt auf dem Friedhof gehalten.
  • Das Gemeindebüro ist dienstags und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt.
  • Pfarrerin Müller und Pfarrer Schmitz-Valadier sind telefonisch leichter erreichbar.

Schließen Sie Erkrankte und ihre Angehörigen in Ihre Gebete ein!

Veranstaltungen

Hinweise

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