Es finden wieder gemeinsame Sonntags-Gottesdienste in der Gnadenkirche Pech und dem Gemeindehaus in Niederbachem statt - die Regeln dazu und die Termine finden Sie hier ...

Predigt von Pfarrerin Müller zum 3. Sonntag nach Trinitatis, 28. Juni 2020
über Luk 15,11b-32

Liebe Gemeinde,

von einem Fest haben wir in der vergangenen Woche gehört. Von einem Fest, lange geplant, die Gäste sorgsam ausgewählt und eingeladen. Und dann, als es endlich soweit ist, als alles bereit ist, sagen die Gäste ab. ... weiter lesen

Die Texte der vergangenen Tage finden Sie hier!

Immer nur im Jetzt – immer nur im Netz

Tägliche Gedanken über den Weg Jesu

mit Pfarrer Günter Schmitz-Valadier

 

Diese Reihe, liebe Gemeinde, wurde aus der Not geboren. Ein assoziativer Durchgang durch das Markusevangelium, das älteste der vier, um uns geistlich in Verbindung zu halten.

Jetzt gehen wir weiter ... bis zum Ziel.

 

Wachtberg, 2. Juli 2020: Markus 13,14-23

 

Jesus lehrt: Wenn das Greuelbild der Verwüstung steht, wo es nicht soll, dann wird die größte Bedrängnis beginnen. Es wird schrecklich sein. Und es werden falsche Christusse auftreten, um die Auserwählten zu verführen. Ihr aber, seht euch vor.

 

Wer unsicher ist, ist angreifbar. Falsche Christusse werden versuchen, diese Unsicherheit auszunutzen. Keine Ahnung, welche Botschaft sie bringen, fake news, wahrscheinlich eine, die ihnen Ansehen verschafft, sie kommt aber jedenfalls nicht von Gott.

Die Botschaft, die von Gott kommt, ist in Jesus erschienen. An ihm soll man festhalten.

 

Damit bekommen wir einen ersten Hinweis darauf, warum nach 70 n. Chr. die Zeit reif war für ein Evangelium. Diese Botschaft Gottes, von und über Jesus, musste festgehalten werden, damit sich die Gemeinden daran festhalten können.  

 

In besonderem Maße verquickt in diesem Abschnitt der Evangelist die Botschaft Jesu mit der geschichtlichen Situation seiner Leser/innen. Er schreibt vom „Greuelbild der Verwüstung, das stehen wird, wo es nicht soll“ und bezieht sich damit offensichtlich auf die römische Standarte, die im Tempelbereich aufgerichtet ist, als der Tempel 70. n. Chr. geschleift wird.

 

Alles, was Markus dann beschreibt, zielt auf die Lebenssituation der jungen Gemeinden seiner Zeit. Und dadurch geschieht folgendes: Dieses düstere 13. Kapitel wird zum hellsten im ganzen Evangelium.

 

Wie das? Hier geht es doch um die „Schrecken der Endzeit“!?

Ganz einfach: Wir haben Angst davor. Sie hofften drauf.

 

Uns ist angst und bange vor dem Ende der Zeit, also werden wir auch in Furcht und Schrecken untergehen.

Den jungen Gemeinden aber, die schon in der Bedrängnis lebten, war der Ausblick auf ein Ende der Zeit Trost und ein großes Glück. Das Ziel steht vor Augen! Wir müssen nur noch einen Moment lang treu sein.

 

Ich denke an manche in den Jahren, die ganz getrost auf ihr Ende zugingen. Da war keine Angst.

 

Günter Schmitz-Valadier

 

Gebet:

Großer Gott,

du hast eine Botschaft für uns, die wirklich tröstet.

Danke.

Amen.

 

 

 

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